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SPD Kaltenholzhausen.

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SPD vor Ort: Viel Bewegung bei Bundes- und Landesstraßen im Rhein-Lahn-Kreis :

Pressemitteilung

Im Rhein-Lahn-Kreis wird derzeit an vielen Stellen gebaut. Gerade im Straßenbau werden viele Millionen Euro investiert, beispielsweise an der Umgehung Marienfels-Miehlen oder an den Bundesstraßen. Das hat die Kreis-SPD zum Anlass genommen, sich bei einem Besuch des LBM in Diez über die aktuell laufenden und geplanten Projekte im Bundes- und Landesstraßenbau zu informieren. Behördenleiter Lutz Nink konnte dazu untere anderem MdL Jörg Denninghoff, den SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland und den Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Carsten Göller begrüßen.

Das Land Rheinland-Pfalz stellt im Jahr 2018 insgesamt 7,5 Millionen Euro für Neubaumaßnahmen zur Verfügung. Den Löwenanteil mit 4,7 Millionen Euro verbaut der LBM Diez. Grund ist die in Bau befindliche Umgehung Marienfels-Miehlen, an der viel Bewegung ist und für die dann entsprechend Rechnungen bezahlt werden müssen. Auch bei den Bundesstraßen ist einiges in Bewegung. Beispielsweise wurde der Tunnel Diez begonnen und wird in nächster Zeit kontinuierlich fortgeführt. „Mit diesen beiden Großprojekten wird sich die Verkehrsinfrastruktur in unserem Kreis weiter verbessern“, so Weiland.

Daneben laufen zahlreiche Erneuerungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen an Bundes- und Landesstraßen. So zum Beispiel an der Landesstraße im Ruppbachtal oder entlang der B 42 am Rhein. Auch die B 417 wird in mehreren Abschnitten von Laurenburg bis Altendiez erneuert. Gleiches gilt für die B 274, die derzeit auf der Strecke von Katzenelnbogen nach Zollhaus saniert wird und an der die Hasenbachbrücke vor St. Goarshausen in Kürze erneuert wird. In diesem Zusammenhang wird auch der Böschungsrutsch an der Kreisstraße von St. Goarshausen in Richtung Nochern in Höhe des Getränkemarkts wieder instand gesetzt.

Neben den vielen guten Nachrichten haben sie Sozialdemokraten auch einige kritische Baustellen angesprochen. So verdeutlichten Landrat Frank Puchtler, Mike Weiland und Carsten Göller, dass die derzeit laufende Planfeststellung für die L 334 zwischen Wellmich und Dahlheim sowie die Ortsdurchfahrt Dahlheim mit Hochdruck bearbeitet werden müssen. Gleiches gilt dann auch für die Umsetzung der nach den Planungen folgenden Bauarbeiten für die L 334. Lutz Nink erläuterte, dass dort bislang bereits 1,7 Millionen Euro verbaut wurden. 900.000 Euro für die Erneuerung von Stützbauwerken entlang der Strecke und 800.000 Euro für Maßnahmen zur Beseitigung von Unwetterschäden. Machte aber auch deutlich, dass man davon als Autofahrer bislang nicht viel sehen kann, da vor allem Stützbauwerke und Durchlässe hergestellt wurden.

Ein weiteres leidiges Thema waren Umleitungen und Sperrungen. Manch eingerichtete Umleitung wird sogar von den Experten des LBM als unsinnig bewertet, dennoch müssen sie die in Deutschland gültigen Richtlinien und Vorgaben einhalten. „Ich habe den LBM oft kritisiert, aber nachdem ich in Bayern die gleichen Umleitungen gesehen habe, muss ich an den geltenden Regeln und Richtlinien zweifeln. Im Bund sollte man dringend einmal überprüfen, was Sinn macht und was Unsinn ist“, so Carsten Göller. Nink erläuterte aber auch, dass alle Umleitungen mit den Verbandsgemeinden, der Stadt Lahnstein, dem Kreis und der Polizei abgestimmt werden. „Bei allen länger geplanten Umleitungen besteht immer auch die Möglichkeit Einfluss zu nehmen und sich mit uns abzustimmen, sofern es den Regeln entspricht“, erklärt Nink. Im Gespräch wurde deutlich, dass es Verbandsgemeinden gibt, die machen das sehr intensiv und zielführend, andere wiederum nehmen Gesprächsangebote des LBM leider nicht an.

Aus Sicht der SPD wurde im Termin deutlich, dass bei Bundes- und Kreisstraßen sehr viel getan wird, aber bei der stetigen Unterhaltung der Landesstraßen im Rhein-Lahn-Kreis noch viele Baustellen anstehen. Um diese Baustellen auch angehen zu können, muss das FDP-geführte Verkehrsministerium im nächsten Investitionsplan die benötigen Gelder zur Verfügung stellen. „Gefühlt sind die Landesstraßen die schlechtesten Straßen im Kreis“, sagte Carsten Göller im Gespräch. Damit sich daran etwas ändert und auch weitere Großprojekte wie beispielsweise die Umgehung Braubach auf den Weg gebracht werden können, will MdL Jörg Denninghoff mit den zuständigen Verantwortlichen im Verkehrsministerium Gespräche führen.

 

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